Referenz | Phoenix Contact

Nachhaltige Energieversorgung von morgen

Phoenix Contact gestaltet aktiv die Zukunft der Energieversorgung – mit der Vision der All Electric Society, in der Energie aus erneuerbaren Ressourcen weltweit in ausreichender Menge und zu bezahlbaren Preisen zur Verfügung steht.

Kann man sich immer auf Sonne und Wind verlassen? Was passiert, wenn gerade keine Energie erzeugt wird – woher kommt dann der Strom? Und wie gelangt dieser dorthin, wo er gebraucht wird – ins Haus, ins Auto oder in die Industrie?

Im All Electric Society Park in Blomberg gibt Phoenix Contact Antworten auf genau diese Fragen. Der Park zeigt anschaulich, wie vielfältig erneuerbare Energie gewonnen, umgewandelt, gespeichert, verteilt und genutzt werden kann – und wie all diese Prozesse durch intelligente Gebäudeautomation und Sektorenkopplung miteinander vernetzt und optimiert werden. So wird deutlich: Eine nachhaltige Energieversorgung ist keine ferne Vision, sondern bereits heute möglich – mit den richtigen Technologien und einem ganzheitlichen Systemverständnis.

Aufgabe

Nachhaltige Energieversorgung schon heute Wirklichkeit werden lassen. 

Die Vision: Klimawandel und Energiewende stellen die Welt vor große Herausforderungen und komplexe Fragestellungen. Phoenix Contact begegnet diesen mit einer klaren Vision: Die All Electric Society - eine Welt, in der Energie aus erneuerbaren Ressourcen in ausreichendem Maße und bezahlbar zur Verfügung steht. Dabei wird nicht nur konsequent regenerative Energie erzeugt und genutzt, sondern auch der Energiebedarf durch intelligente Effizienzmaßnahmen gesenkt. Die Schlüsselelemente dafür sind Elektrifizierung, Vernetzung und Automatisierung.

Das Konzept: Im All Electric Society Park wird diese Zukunftsvision schon heute Wirklichkeit. Der Schlüssel dazu ist die Sektorenkopplung. Dabei werden Mobilität, Energie, Infrastruktur und Industrie zu einem intelligenten System verbunden und die Energie darin optimal verteilt und eingesetzt.

Der Park

Der All Electric Society Park in Blomberg zeigt auf einer Fläche von 7.800 m² in zehn interaktiven Glas-Cubes, wie bereits heute das Konzept der All Electric Society realisiert werden kann. Hierbei werden die Energieflüsse im Park durch die Gebäudeautomation optimiert und auch auf der Bedienebene sichtbar gemacht. 
Eine großartige Zukunftsidee kompakt dargestellt:

  • 550 Solarmodule erzeugen jährlich 155.000 kWh Energie und versorgen den Park mit Energie
  • 19 km Kabel verbinden die verschiedenen Elemente im All Electric Society Park
  • In zehn intelligent miteinander vernetzten Glas-Cubes werden die wichtigsten Themenfelder der All Electric Society erlebbar gemacht
  • Der integrierte E-Mobility Ladepark mit 12 Ladestationen zeigt, wie Energie bedarfsgerecht für die Mobilität genutzt werden kann

Der Park ist frei zugänglich und die Glas-Cubes sind täglich von 7.00 bis 21.00 Uhr geöffnet.

Gebäudeautomation als Schlüssel zur Energieeffizienz

Die Gebäude im Park – darunter der zentrale Pavillon und mehrere interaktive Glas-Cubes – sind vollständig automatisiert. Dazu beginnt der Prozess der Gebäudeautomation bereits mit den Komponenten von Phoenix Contact in der Feldebene, beispielsweise die Steuerungen, und geht weiter bis zu einer Management- und Bedienebene. 

Die Automation im Park umfasst unter anderem:

  • Ein umfangreiches Heiz- und Kühlsystem sowie eine Wärmerückgewinnung auf Basis eines 6-Leiter Versorgungsnetzes (kalte Nahwärme) und Verbindung mit zwei Wärmepumpen die sich unterschiedlichen Senken und Quellen bedienen. Dazu gehören u.a. ein 100m³ Eisspeicher, ein Energiezaun, die Wärmerückgewinnung und eine Gehwegheizung. Die Variabilität ermöglicht es die Wärmepumpen immer in einem optimalen Betriebszustand zu halten, was eine überdurchschnittliche Jahresarbeitszahl ergibt
  • Licht-, Klima- und Verschattungssteuerung je nach Tageszeit, Wetter und Nutzung
  • Ein Einspeisemanagement von Sonnen- und Windenergie inklusive der Optimierung der Photovoltaik-Module durch Solartracker
  • Ein Verbrauchsmanagement für Wärmepumpen, DC- und AC-Ladesäulen mit einer Leistung von ca. 2MW, Optimierung des Eigenverbrauches und Begrenzung des Netzbezugs (Peakshaving) durch zwei elektrische Energiespeicher mit ca. 1,5 MVA
  • Ein Energiemonitoring in Echtzeit zur Optimierung des Verbrauchs

Dieses hochkomplexe System mit den vielen verschiedenen Möglichkeiten und Eigenschaften der Energieerzeugung, Energieverteilung und -nutzung soll nicht nur energieeffizient betrieben werden, sondern auch vollständig miteinander vernetzt sein – und genau hier kommt das Emalytics Framework ins Spiel.
 

Sichere und skalierbare Gebäudeautomation mit Emalytics

Emalytics ist das offene Automatisierungsframework von Phoenix Contact, das im Park als zentrale Plattform für die Gebäudeautomation dient. Das weitreichende Framework Emalytics ermöglicht es, komplexe Anforderungen und Gebilde in einem einzigen Framework zu automatisieren und zu visualisieren und ist deshalb für die Umsetzung des All Electric Society Parks ein zentraler Baustein.

Kurz gesagt bietet Emalytics folgende Vorteile:

  • Die Integration verschiedenster Systeme und Protokolle (BACnet, KNX, Modbus, MQTT etc.) aufgrund der Datennormalisierung
  • Eine Echtzeit-Datenanalyse und Visualisierung
  • Eine Cloud-Anbindung
  • Und benutzerfreundliche Dashboards für Monitoring und Steuerung

Die Leitwarte: Das Kontrollzentrum und die Visualisierung des Parks

Ein besonderes Highlight im Pavillon des Parks ist die Leitwarte – das zentrale Kontrollzentrum, in dem alle Datenströme zusammenlaufen und visualisiert werden. Hier wird die gesamte Infrastruktur des Parks überwacht und gesteuert:

  • Visualisierung aller Energieflüsse: Stromerzeugung, -speicherung und -verbrauch werden in Echtzeit dargestellt
  • Zentrale Steuerung der Gebäudeautomation: Temperatur, Licht, Luftqualität und Energieverbrauch können live angepasst werden
  • Störungsmanagement und Optimierung: Frühzeitige Erkennung von Abweichungen und automatische Anpassung der Systeme

Besonders relevant ist die Leitwarte für die Demonstration für Besucher. Hier wird die Automation des Parks nicht nur funktional dargestellt, sondern auch als ein pädagogisches Element genutzt, damit die Besucher nachvollziehen können, wie ein intelligentes Energiesystem funktioniert. Gebäudeautomation wird hier Realität und leicht zu verstehen. 
 

Stimmen vom Partner

„Nur wenn die Menschen frühzeitig miteinander reden, werden auch die Dinge in einem Gebäude miteinander sprechen.“

Sebastian Palmer
Director VMM Building Technology 
bei Phoenix Contact Deutschland
 

Fazit

Der All Electric Society Park in Blomberg zeigt anschaulich und interaktiv, wie aus der Vision der All Electric Society mit den verschiedenen verfügbaren Technologien schon heute eine elektrische Zukunft Wirklichkeit wird und ermöglicht es Gebäudeautomation live zu erleben.

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